Die Konkurrenz schläft nicht!

Im Auftrag der Kleinen Zeitung war ich in der HTL Villach, wo der diesjährige HTL-Award für die Leistungen im Bereich Sicherheit und Erste Hilfe verliehen worden ist.

 

Vor Ort auch ein anderer Fotograf, denn - wie man weiß - die Konkurrenz schläft nicht!

 

Dazu muss man allerdings erwähnen, dass ich konkurrenzlos bin. Ich habe zahlreiche Mitbewerber, aber keine Konkurrenten. Ich erachte das Wort "Konkurrenz" (das übrigens vom Lateinischen "concurrere" zu Deutsch "zusammenlaufen", "aufeinander rennen" stammt, wie jeder weiß, der in der Schule Französisch hatte. (Womit bewiesen wäre, dass ich googeln kann :D) als negativ behaftet. Ebenso habe ich keinen Stress, zumindest keinen bewussten.

Stress ist für mich ein ebenso negativ behaftetes Wort. Ich habe extrem viel zu tun, aber deswegen bin ich nicht gestresst, sondern ausgelastet und das erachte ich als Selbstständiger als positiv.

 

Für den einen Wortklauberei, für mich Essentielles. Back to topic - Vor Ort also ein anderer Fotograf. Die HTL hat ihren besten "Schülerfotografen" engagiert, wie mir eine Lehrkraft berichtet.

 

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Hannes gegen den Strom

Hatte heute einen Termin  in Oberkärnten, Nähe Hermagor. Mit Manuel Ressi vom Bärenwirt auf dem Gemüsebauernhof von Stefan Bachmann. Auf einer Seehöhe von knapp über 1.000 m wird dort eingebettet inmitten  einer herrlichen Landschaft Gemüse angebaut. 

 

Die Felder sind eingezäunt. Mit einem Weidezaun wohlgemerkt. Wenn man sich komplett auf's Motiv konzentriert, kann's schon mal passieren, dass man vielleicht nicht so ganz unwesentliche Dinge übersieht.

 

Ein eigenartiges, prickelndes Gefühl im Bereich dessen, was mich von einer Frau unterscheidet (Jawohl, gleich beim ersten Mal ein Volltreffer), hat mich dann erkennen lassen, dass das Ding unter Strom steht. Der Zaun wohlgemerkt!

 

In Summe hat's mich dann noch drei, vier Mal beim "Unterqueren" des Zauns erwischt. Solchermaßen energiegeladen bin ich dann voller Tatendrang zum nächsten Termin geeilt! :D :D :D 

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Intime Begegnung unter Männern

Spärlich bekleidet liege ich da. Draußen ist es heiß, der Straßenlärm dringt durch das geöffnete Fenster. Er beugt sich über mich und fordert mich auf, mir mit überkreuzten Armen an meine Schultern zu fassen.

 

Dann umarmt er mich. Ich liege in seinen kräftigen Armen. Er schiebt mir seinen linken Arm unter meinen Rücken. Ich bereite mich innerlich auf diesen unvergesslichen Moment vor. "Tief einatmen" sagt er zu mir mit seiner tiefen, sonoren Stimme. Ich atme tief ein. "Und ausatmen". Ich atme aus. Er beginnt mich sanft zu wiegen. "Kracks". Die erste Rippe ist wieder dort, wo sie hingehört.

 

Ja, solche Besuche beim Osteopathen gehören auch zum Alltag eines Berufsfotografen. Und die Moral von der Geschicht: Heb allein Ronald Mc'Donald nicht!

 

Bei einem Shooting, bei dem eine ca. 2,3 m hohe Ronald Mc'Donald Figur eine Rolle gespielt hat, hatte Mann nichts besseres zu tun, als diese (in der linken Hand hielt man schließlich die Kamera) einhändig zurück zu tragen. Ein Knacksen im Brustwirbelsäulenbereich ließ bereits erahnen, dass dies nicht zu meinen besten Einfällen gezählt hatte.

 

Und das ist der Mann, der meine Wirbel und Knochen immer wieder auf die rechte Bahn zurück führt:

 

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HPhoto - Hannes Pacheiner versus Nespresso

Kaffee ... mein Lebenselexier. Schwarzes, flüssiges Gold, seit Jahren ohne Milch und Zucker genossen.

 

Der italienische Kaffee hat es mir besonders angetan. Bei den rund 70 bis 80 Stunden Arbeit die Woche stellt Kaffee einen mehrfachen, fixen Bestanteil meines Arbeitstages dar.

 

Wenn's mal schnell gehen muss, wird schon mal auf Nespresso zurückgegriffen. Meine Blutgruppe: Ristretto.

 

Meine in die Jahre gekommene Nespresso-Maschine hat in den letzten Monaten einen eigenen Tick entwickelt. Anfangs hat sie sich nach dem Einschalten gleich wieder ausgeschaltet. Nochmal eingeschaltet und dann hat es wieder funktioniert.

 

In den letzten Wochen musste ich dann auf die Melktechnik umsteigen. Das heißt Einschalten, zweiten Knopf drücken, Maschine läuft an, Maschine geht gleich wieder aus. Beim zweiten oder dritten Mal das verheißungsvolle "Blopp", die Kapsel ist aufgesprungen, schwarzes Gold träufelt in die Tasse. Maschine wieder von selbst aus. Einschaltknopf, zweiter Knopf, tropf tropf. Maschine aus. Einschaltknopf, zweiter Knopf, tropf, tropf. Maschine aus.

 

Ich nenne es "Kaffeemaschinenmelken", hat fast was Entspannendes, Meditiatives. Man muss sich seinen Espresso quasi erarbeiten.

 

Wir alle wissen, dass nicht jeder Tag gleich ist, unsere Tagesverfassung auch nicht. Mal ist man entspannter, mal weniger. Als meine Nespresso-Maschine sich heute nicht mal mehr im Tropf-Tropf-Reset-Modus funktioniert hat, sondern sich permanent nur mehr von selbst ausgeschaltet hat, habe ich nicht, wie mancher jetzt vielleicht vermuten mag, einen Zornausbruch erlitten oder womöglich gar geflucht, sondern mich meiner technischen Fähigkeiten besonnen.

 

Ein gezielter Schlag mit der Faust gepaart mit innerer, stoischer Ruhe auf das Gehäuse der Kaffeemaschine - und siehe da - für den Moment läuft sie wieder normal, muss nicht mehr gemolken werden.

 

Nachmachen empfehle ich übrigens bei Geräten, auf denen noch Garantie besteht, nicht. Ich nenne es die "Nespresso-Reset-Methode". ;-) Es sind übrigens dies die Momente, wo Fotos, wie jenes, das hier im Blog zu sehen ist, entstehen.

 

Schönes Wochenende,

Hannes :)

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