Lockdown "hart" 2 - day 11 - über Wiederholungstäter, die Gefahren in der Küche, Smoothies und Workshops

Tag 11, im Frühtau zu Berge wir ziehen fallera, ich fühl mich heut nicht wohl, so ein Schaß fallera! Gestern Abend hab ich Burger gemacht. Keine Fertig-Burger. Frisch zubereitet - im Sinne von ohne tiefgefrorene (außer die Pommes), vorgefertigte, vorgewürzte oder abgepackte Zutaten. Kochen aus dem Bauch heraus für den Bauch ist grundsätzlich keine schlechte Sache. Wenn man sich dann aber Unmengen von rohem Zwiebel auf den eigenen Burger ladet, weil man zu viel aufgeschnitten hat und getreu dem Motto der Küchen-Marines "Es wird nichts weggeschmissen!" handelt, dann stellt sich erneut die am Tag 8 definierte Frage bezüglich der Kausalität. Möglicherweise bin ich aber auch nur vom Blutverlust geschwächt. Frauen menstruieren, Männer schneiden sich in den Finger. Besser gesagt hobeln sich mit dem Gemüsehobel ein kleines Stück Nagel samt -bett weg. "Hast du dir weh getan?" frägt die Maus besorgt. "Nein." antworte ich ein wenig verärgert über die eigene Ungeschicklichkeit, die meine Frau mit dem Kommentar "Das ist mal wieder typisch für dich!" auf den Punkt bringt. Hätte ich der Maus die Wahrheit sagen sollen? "Du musst jetzt stark sein. Du wirst ohne deinen Vater weiter aufwachsen müssen. Ich hätte dich so gerne zu deinem allerersten Date mit deinem ersten Freund, den ich für dich ausgesucht hätte, als Geschenk zu deinem 32. Geburstag, gefahren! Da rinnt er hin, des Lebens Saft! Mit jedem Tropfen schwindet dahin meine Kraft! Leb wohl du schnöde Welt in der es nur mehr geht um Masken und wie man sich verhält!" Ein echter Fakespear wäre das gewesen!

Heute Mittags dann nur was Leichtes. Smoothie. Eigentlich Saft. Ist ja auch irgendwie praktisch. Man muss nicht kauen, schont die Zähne, ist gesund (angeblich).  Schwarzer Rettich, Äpfel, (Karotten sind aus, dachte ich hätte noch welche, zu faul welche zu holen), ein Rest vom letzten Bierrettich und eine angeschnittene Tomate, die noch von gestern Abend übrig gewesen ist. Rein in den Entsafter damit. Das Ergebnis schmeckt wider Erwarten (die Tomate hat mich doch ein wenig verunsichert) nicht mal so schlecht. Da fällt mir der Rucola ein, der aufgebraucht gehört. Hungrig einkaufen gehen ist suboptimal. "Mmmmmmh ... Rucola ... und noch dazu minus 25 %!" Zugreifen sagen der Hausverstand, die Gier und der Magen! Dann sollte man den Salat eben auch am selben Tag oder spätestens am nächsten machen. Ging sich dann irgendwie doch nicht aus und nun wäre es fast schon ein -75%-Rucola. Der gehört verarbeitet! Den ganzen Pack Rucola in den Mixer gestopft mit Wasser und Saft aufgefüllt - frei nach dem Motto "no risk, no fun!". Klein gemixt das Ganze und in ein Glas gefüllt. Smoothie. Ja. Jaaa. Jjjooooojjjjaaaaaaaaaaaa. Schöne Farbe. Sehr schöne Farbe. Hab trotzdem das Ganze getrunken.

Fotoworkshops

Apropos schöne Farben. Warum wirken manche Bilder besonders, stechen besonders hervor? Oft fallen solche Bilder aufgrund der Farbkomposition auf, stechen ins Auge. Beim heutigen Titelbild waren übrigens Blutorangen, die einzigen die zu Schaden kamen. Färbt man dasselbe Foto zB Gelb ein, was dann so aussähe:

So verliert das Foto komplett an Wirkung und Aussage. Farbkomposition, den richtigen Bildausschnitt, Technik beim Fotografieren - kann man alles erlernen.

Ich gebe auch Workshops. Allerdings nur in Form von "Einzelcoachings", weil man hier gezielt auf den Bedarf und die Wünsche des Teilnehmers eingehen kann und die Zeit dem Teilnehmer exklusiv zur Verfügung steht. Ich biete Workshops zum Thema "Grundlagen der Fotografie" an und gehe konkret auf die Bereiche ein, bei denen sich der Teilnehmer nicht auskennt, etwas lernen möchte.

 

Das war's für heute mit einem eher kurzen Beitrag, da der heutige Tag ziemlich "dicht" gewesen ist. Wie immer - Danke für's Lesen, danke für's Teilen! 

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Kommentare: 1
  • #1

    Maria Berger (Freitag, 27 November 2020 19:38)

    Wieder eine köstliche Geschichte � dankeschön �